¬ Besprechung Konzert Trio DEK beim Artacts 17 in St. Johann / Tirol (im Freistil, Ausgabe #72, Christoph Haunschmid/Andreas Fellinger)
…Elisabeth Harnik brilliert, quasi als das E von DEK, an der Seite von Didi Kern und Ken Vandermark. Freejazz, Impro und Klangskulpturen mit viel Soul, das alles von imponierenden Dynamikwechseln gekennzeichnet, kredenzt das glänzend disponierte Trio. Befördert von Harniks Einfalls- und Detailreichtum am und im Klavier sowie von Kerns perkussiver Spannweite zwischen Rockbasics, hartem Swing, smarten Gimmicks und wummerndem Beckenmikrofon, holt Vandermark weit aus und das Beste aus seinem Holzblasinstrumentarium. Ein Wechselbad der Temperamente zwischen Coolness und glühenden Sounds ergießt sich über das Publikum, das so unorthodox wie folgerichtig gleich beim Festivalauftaktkonzert eine Zugabe herausschindet.

¬ Besprechung Konzert Duo Léandre/Harnik am 16.04.2016 im WIST/open music, Graz von Felix Jurecek (2016)

Duo Leandre_Harnik Graz 2016

¬ Besprechung Duo Léandre/Harnik und Trio Trzaska/Harnik/Brandlmayr beim Artacts 16 in St. Johann / Tirol
(im Freistil, Ausgabe #66, Bernd Lederer/Andreas Fellinger)
…Seit Jahren sind sie aus dem Epizentrum der Improvisierten Musik nicht mehr wegzudenken, allesamt besetzen eine Klasse für sich – und erst recht im Zusammenspiel: Joëlle Léandre, Hamid Drake und Elisabeth Harnik. Die beiden Duokonzerte Léandres, (…), gehören zum Bezauberndsten, das sich vorstellen lässt. …

…Die österreichisch-polnische Musizierfreundschaft lebt von der geballten Kraft, die in Trzaska gebündelt scheint. Ein Parforce-Ritt erster Güte, der vom Starkstrom Harniks einerseits und der Feinmechanik Brandlmayrs andererseits wagemutig in Balance gehalten wird.

¬ Besprechung Solo beim music unlimited 29, Wels (2015)
(im Freistil, Ausgabe #64, Haunschmid/Fellinger/Rois/Pauler/Lederer)
… Elisabeth Harnik trumpft mit virtuoser Freisinnigkeit auf. Sie bietet Harmonien, die stets zur rechten Zeit in Schräglage versetzt werden, kraftvolle perkussive Passagen, temporeichen, schillernden Pointillismus, elegische Einkehr und ungestüme Ungetüme.

¬ Besprechung Konzert Duo Vandermark/Harnik am 4.10.2014 in St. Johann / Tirol
freistil_57.jpg (im Freistil, Ausgabe #57, Andreas Fellinger)
… Akkuratesse, Sensibilität und grenzgeniale Kommunikation markieren vom ersten bis zum letzten Augenblick das Geschehen. Harnik erhitzt die Tastatur oder vertieft sich bis weit ins Klavierinnere, ohne jemals die Kontrolle darüber zu verlieren, Vandermark bläst in seine Instrumentenfamilie, angefangen von der Klarinette über das Tenor- bis zum Baritonsaxofon, und retour. Auch optisch eine schöne Entsprechung zu den akustischen Abenteuern, auf die man sich, angesichts des Wissens um die Fähigkeiten beider Beteiligter, einlässt. Repetitivem wie extrem Abweichendem wird in dieser risikolustigen Partie gleichviel Platz eingeräumt, gleiches gilt für das Artistische wie das Spielerische. Frenetischer Applaus quittiert ein haarsträubend schönes Konzert. (…)

¬ music austria über Elisabeth Harnik

¬ Besprechung zu den Konzerten beim Artacts 14 in St. Johann / Tirol
freistil_54.pdf (im Freistil, Ausgabe #54, Andreas Fellinger)
…Kommen wir zu guter Letzt zu den zwei unumschränkten Festivalhöhepunkten, die insofern über eine interessante Schnittmenge verfügen, als an beiden die Klavierspielerin Elisabeth Harnik maßgeblich beteiligt ist. So imponiert der kräftige Einsatz ihrer Mittel bei frappanter Beweglichkeit ihres Spiels am und im Instrument sowohl im Barcode Quartet mit Alison Blunt, Annette Giesriegl & Josef Klammer als auch im Zusammenwirken mit Dave Rempis, Tim Daisy & Gigi Gratt. (…)

¬ Besprechung zum Konzert mit Ken Vandermark am 20.11.2012 im Stockwerk, Graz
steirerkrone_2012_11_22.jpg (in Steirerkrone, 22.11.2012, Matthias Wagner)

¬ hall of femmes – Die wichtigsten Dinge am Wegrand
hall_of_femmes_portrait_freistil_2012.pdf (im Freistil, Ausgabe #41, Andreas Fellinger)

¬ Kölner Comprovise Festival
… einige Improvisatoren begegneten sich in der Alten Feuerwache zum ersten mal. Und es mutete zuweilen fast unwirklich an, wie schnell sich die Beteiligten aufeinander einstellten, um extrem reaktionsschnell die Geräuschgesten, Impulse, Assoziationen ihrer Spielpartner zu beantworten. Vor allem in der letzten Improvisation von Jennifer Walshe, Richard Barrett, Elisabeth Harnik und Roger Turner schien die Übereinstimmung neue Maßstäbe für eine perfekte “echtzeit”-Musik setzen zu wollen. …

… Elisabeth Harniks Pianistik kann noch so abstrakt mit treffsicher verfremdeten Klavierklängen jonglieren – aber sie sprüht dabei vor anmutiger Musikalität in jedem Moment. …
NMZ, Stefan Pieper

¬ Konfrontationen Festival, Nickelsdorf 2008
…so zeigten Elisabeth Harnik (p), Joëlle Leandre (b) und Turntablist Erik M, wie man im frei improvisierten Dialog auf den Punkt kommt. Rastlose Klangströme prallten hier aufeinander, rieben sich spannungsvoll an zerknautschen Saxofonen und anderem, das Erik M ins Spiel warf. Das sind Momente, aufgrund derer man Nickelsdorf liebt. …
DER STANDARD, Andreas Felber

… an engrossing performance by the trio of Joëlle Léandre on double bass and voice, Elisabeth Harnik on piano and Erik M on the turntables. … the set was gripping, with Harnik’s gorgeously loose and freewheeling piano threading around Erik M’s static-heavy turntable interventions.
Richard Rees Jones

¬ Umbrella Music Festival Chicago 2008:
… pianist Elisabeth Harnik, reedist Matt Bauder and bassist Jason Roebke converged for the first time, in a trio of real promise. Harnik’s prepared-piano effects served as percussive foil to Bauder’s soft-spoken tenor saxophone and Roebke’s novel sounds on bass, their music as delicate as it was ornate. …
Tribune critic, Howard Reich

¬ Martin Gasser über Elisabeth Harnik

Ein Klavier ist nicht genug.pdf

¬ open music – Trio Sydney / Graz / Berlin: frei, atonal, rockig

Zwischen Free Jazz und avantgardistischer E-Musik bewegen sich die Improvisationen des Trios Sydney / Graz / Berlin, zu Gehör gebracht am 12. November im moxx (Wist-Heim).
Elisabeth Harnik (Klavier), Johannes Bauer (Posaune) und Clayton Thomas (Bass) gingen nicht nur an die Grenzen des dem jeweiligen Instrument möglichen, sondern bestachen vor allem durch ein ungemein breites Klangspektrum – von subtil-lyrisch über perkussiv bis regelrecht symphonisch – und sich durch Metamorphosen hindurch bewegende und in sich stimmige Spannungsbögen. “energetisch” ist hier nicht nur im rein klanglich-akustischen Sinne zu verstehen; vielmehr lässt das (strukturale) Wechselspiel zwischen individuellen Bewegungen und der sich in absoluter Harmonie treffenden Kommunikation der drei Instrumentalisten/innen jeden Augenblick fühlbar vibrieren. beinahe tänzerisch werden die Körper zu Instrumenten der Instrumente und umgekehrt.
Die Posaune von holzbläserisch bis gestisch stammelnd: eine Sprache, die nicht Wort wird, zu hastig, zu schnell, um verständlich zu werden, aber voll der Bedeutung und des Ausdrucks. das Klavier – brillant bis brutal – malt, schreit und singt, den Weg durchs Chaos findend. der Bass, zwischen Klangteppich, Geräuschkulisse und Schlagwerk wechselnd, überrascht durch diverse Schlag- und Streichwerkzeuge.
Musikverständnis wird hier auf seine wesentlichen Merkmale “reduziert”, in Stimmungsvielfalt mündend: Kommunikation, Expression, Toleranz, Verstehen, Sprache, Gestik, Wiederholung und Variation – der Zeitpunkt und die Zeit.
Weit jenseits von Beliebigkeit eröffnen Sydney / Graz / Berlin einen musikalischen Horizont, den man sich zu Beginn des 21. Jahrhunderts nicht spannender denken könnte.

Annekatrin Kessler in “Korso – das nachhaltige Magazin für Graz und die Steiermark”

¬ Ursula Strubinsky about Elisabeth Harnik
die_lust_am_risiko_und_strengen_regeln.pdf
or Sites of ORF

¬ mica-Interview Elisabeth Harnik
mica_interview.pdf

¬ Ute Pinter über Elisabeth Harnik (aus dem Programmheft)
11.04.2007, Portrait Elisabeth Harnik, Radio Kulturhaus, Großer Sendesaal
all_ears_area_bei_jeunesse.pdf

¬ Plasmic-Quintett: Elisabeth Harnik p, Uli Winter cello, Christian Weber b, Fredi Pröll dr, Christian Wolfarth dr
Ulrichsberger Kaleidophon 2005

…die junge Grazer Pianistin Elisabeth Harnik entpuppte sich als disziplinierte Motiventwicklerin, die ihre Energien in wellenartigen Steigerungen ausspielte und so die zwischen Abstraktion und Pulsandeutung changierende Interaktion der Tandems Uli Winter/Fredi Pröll und Christian Weber/Christian Wolfarth dirigierte.

aus “Die Lebendigkeit der Musikränder – Klassikertreffen beim Kaleidophon-Festival” von Andreas Felber, erschienen im Standard

more Reviews → CDs